Modelleisenbahn
Wer hatte sie nicht, die Anfangspackung mit der roten Diesellok und den Loren oder
die mit der kleinen Tenderlok und den Güterwagen. Diese Startsets sind für viele nur noch Kindheitserinnerungen.
Auf Flohmärkten und bei Händlern sind diese Einsteigerlokomotiven aus den 60er und 70er Jahren wieder
zu haben. Krumme und vergammelte Schienen liegen haufenweise in Kartons. Waggons gibt es im
Überfluss. Alles ist etwas primitiv, dafür aber sehr robust. Der Lack ist ab, Teile sind abgebrochen aber
im Kern sind diese alten Spielzeuge noch gesund.
Meine Eisenbahn aus der Kindheit hat in Teilen auf dem
Speicher bei meinen Eltern überlebt. Sorgfältig habe ich sie restauriert und fehlende Teile ergänzt,
obwohl sie keinen besonderen Wert hat und man besser erhaltene Exemplare für wenig Geld beim
Händler erstehen kann. Es macht aber Spaß die alten Schienen wieder auszulegen, das Fahrpult
anzuschließen und auf dem Boden liegend, den Zug vorbeifahren zu sehen. Da kommen alte Erinnerungen hoch.
Gedanken an Kataloge mit Bildern von unerreichbar schönen Modellen gehen mir durch den Kopf. Wehmütig denke
ich an die vielen bunten Lokomotiven, die Kraft und Schönheit ausstrahlten, an die vielen Wagenmodelle der
verschiedensten "Bahnverwaltungen". Lokomotiven und Wagen, die ich nie besessen habe aber damals schon
meine Phantasie abschweifen ließen.
Die gemachten Erfahrungen mit der Modelleisenbahn habe ich in einigen
HTML-Seiten untergebracht, die jeweils einen Zeitabschnitt beschreiben.
Die Trix Express Periode
Die traditionelle Anfangspackung zu St. Nikolaus war der Beginn meines Hobbys.
Zunächst war wohl mein Vater derjenige, der mal mit einer Eisenbahn spielen wollte und mir deswegen eine
schenkte. Aus dem anfänglichen Oval wurde in einigen Jahren eine recht ansehnliche Eisenbahn. Da aber
eine Eisenbahn nichts für grobmotorische Kinderhände ist, überlebten aus dieser Zeit nur wenige Stücke.
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Der Fleischmann Abschnitt
Aus der Spielbahn wurde eine Modellbahn. Die breiten und hohen
Trix Radreifen, die Schleifer und die dritte Schiene genügten den Modell-Ansprüchen
nicht mehr. Es erfolgte der totale Umstieg auf das Fleischmann 2-Leiter Gleichstromsystem.
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Die N-Bahn-Zeit
Das Studium war abgeschlossen, der erste Job war da und das erste eigene Geld kam
rein. Da ich nun nicht mehr bei den Eltern wohnte, sondern mit meiner Frau ein kleines Appartement teilte,
war der Platz für eine Modellbahn sehr knapp. Der Eisenbahnbazillus war aber stärker als meine Vernunft und
ich kaufte mir eine Fleischmann Piccolo N-Bahn, eine Starterpackung mit Schienen, Diesellok und Wagen.
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Die Modellbahn heute
Vor einiger Zeit kamen meine Eltern mit der alten Fleischmann HO-Bahn an. Ob
ich daran noch interessiert wäre? Natürlich nahm ich gerne an und durchstöberte die vielen verstaubten
Kartons. Alles war noch so da, wie ich es mal eingepackt hatte.
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Ein (Fre-)Modul entsteht
Der vom ALBA-Verlag ausgeschriebene Modulbau-Wettbewerb war für mich der Anlass,
mich auch mit dieser Materie zu befassen und ein Fre-Modul nach Bremen einzusenden. Das Motiv wurde kurzerhand
von der Angerbachtalbahn entliehen. Module haben dank der überschaubaren Abmessungen den Vorteil, dass sie
auch fertig werden.
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© 1998 - 2021 Gerard Clemens letzter Update 22.05.2021